Web oficial de la Fundación Juan March

4. Dialoge: Minimalismus in der europäischen und amerikanischen zeitgenössischen Kunst


1. Einführung  |  2. Stuttgarter Wurzeln  |  3. Dialoge: Vom Bauhaus zum amerikanischen Minimalismus  |  4. Dialoge: Minimalismus in der europäischen und amerikanischen zeitgenössischen Kunst  |  5. Neo Geo  |   6. „Review: Reconsidering Form, Space and Line“

In diesem Bereich gruppieren sich Werke von Künstlern, die verschiedene minimalistische Tendenzen innerhalb der amerikanischen und europäischen Kunst von den 1950er Jahren bis heute aufzeigen. Wiederum werden zum Teil die engen Verbindungen zwischen Europa und Amerika augenscheinlich.
Kenneth Noland (47), u.a. in den 1940er Jahren Schüler Albers’ und Bolotowskys am Black Mountain College, tritt in den 1950er Jahren als ein Vertreter der sogenannten ‚Washington Color School‘ hervor. In der Verwendung einer neuen Technik erreicht er eine vollkommene Verschmelzung von Farbe und Leinwandgrund, denn dieser bleibt ungrundiert und saugt die Farben gewissermaßen auf. In dieser Technik arbeiten verschiedene Vertreter der sogenannten ‚Post Painterly Abstraction‘ (nachmalerische Abstraktion) der 1960er Jahre, zu denen auch Noland gehört.

Neben Gemälden von Sean Scully (45) und Michael Heizer (42), der vorwiegend als ein Mitbegründer der Land Art in den 1960er Jahren bekannt wurde, sind auch Arbeiten dreier Künstlerinnen vertreten: Jo Baer (41), die sich in der New Yorker Kunstszene der 1960er Jahre als eine der wenigen Frauen behauptet und im Umkreis der auf die Objektkunst ausgerichteten ‚klassischen‘ Minimal Art das Gemälde verteidigt. Elaine Sturtevant (38) arbeitet seit 1964 an exakten Wiederholungen von Werken zeitgenössischer Künstler in unterschiedlichen Medien. Marcia Hafif (46) tritt im New York der 1970er Jahre als Vertreterin der Monochromen Malerei hervor und initiiert dort eine lose Gruppierung europäischer und amerikanischer Künstler, die später mit der Bezeichnung ‚Radical Painting‘ belegt wird.

Vertreten sind auch zwei britische Künstler, wobei Jeremy Moon (44) der führende minimalistische Maler im London der 1960er Jahre ist. Der zeitgenössische Künstler Julian Opie (43) beschäftigt sich seit dem Beginn der 1990er Jahre mit der Architektur auf der Grundlage der Ästhetik von Computerspielen und ist hier mit einer Architekturskulptur vertreten. Der zeitgenössische Künstler israelischen Ursprungs Meir Eshel, unter seinem Künstlernamen Absalon in Paris in den 1980er und bis zu seinem frühen Tod in den 1990er Jahren tätig, beschäftigt sich mit der Architektur im Zusammenhang von Wohnentwürfen (39).
Den verstärkten Einfluss der Zeichen und Strukturen der Computerästhetik auf die künstlerische Produktion seit den 1990er Jahren repräsentiert ein Wandobjekt des jungen New Yorker Künstlers Vincent Szarek (37).


Abrir ficha de la obra 37
Vincent Szarek,
Gold Teeth, 2005
Abrir ficha de la obra 38
Elaine Sturtevant, Stella Arundel Castle (Study), 1990
Abrir ficha de la obra 39
Absalon,
Disposition, 1998
Abrir ficha de la obra 40
Absalon,
Proposition
d’Habitation
, 1991
Abrir ficha de la obra 41
Jo Baer,
H. Arcuata, 1971
Abrir ficha de la obra 42
Michael Heizer,
Untitled No. 5, 1975
Abrir ficha de la obra 44
Jeremy Moon,
Fountain (2/67), 1967
Abrir ficha de la obra 45
Sean Scully,
Red Night, 1997
Abrir ficha de la obra 46
Marcia Hafif,
Pencil on paper: February 7, 1974, 1974
Abrir ficha de la obra 47
Kenneth Noland,
Draftline, 1969
5. Neo Geo 5. Neo Geo
Museu Fundación Juan MarchFundación Juan MarchSammlung DaimlerChrysler