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6. „Review: Reconsidering Form, Space and Line“


1. Einführung  |  2. Stuttgarter Wurzeln  |  3. Dialoge: Vom Bauhaus zum amerikanischen Minimalismus  |   4. Dialoge: Minimalismus in der europäischen und amerikanischen zeitgenössischen Kunst  |  5. Neo Geo  |  6. „Review: Reconsidering Form, Space and Line“

Der abschließende Raum der Ausstellung vereinigt Werke von Vertretern der abstrakten Avantgarden mit denen zeitgenössischer Künstler, die innerhalb eines Gesamtgefüges abgestimmt sind. Die Werke beziehen sich auf unterschiedliche Weise auf grundlegende konzeptuelle und formale Elemente wie etwa die Beschäftigung mit dem Thema ‚Raum‘ oder die Reduktion auf die ‚Linie‘ als darstellerisches Mittel. Das Ensemble geht auf einen Raum der Ausstellung Classical: Modern I der Sammlung DaimlerChrysler 2006 in Berlin zurück.

Die Werke, einschließlich der ‚Raumplastik‘ Norbert Krickes (55), werden durch den Teppich des algerischen, in Paris ansässigen zeitgenössischen Künstlers Philippe Parreno (53) in ein Gesamtgefüge eingebunden. Das Grau der Wand entstammt einem Farbkonzept für die Ausstellung in Berlin des in Stuttgart und München lebenden Künstlers Ben Willikens, der hier mit einer seiner Innenraumdarstellungen vertreten ist (56). Diese treten in einen Dialog mit einem Gemälde Anton Stankowskis, dem Begründer der ‚Konstruktiven Graphik‘, der Anfang der 1930er Jahre zum Kreis der ‚Zürcher Konkreten‘ gehört und seit Mitte der 1930er Jahre in Stuttgart tätig ist; nach dem Krieg unterrichtet er auch an der Hochschule für Gestaltung in Ulm. Der Künstler belgischen Ursprungs Georges Vantongerloo (57) ist auf vielfältige Weise mit verschiedenen abstrakten Bewegungen verbunden, so etwa 1917 mit De Stijl in Holland und in den 1930er Jahren mit der Gruppe ‚Abstraction-Création‘ in Paris, deren Vorsitzender er 1931–37 ist. Er ist auch seit dieser Zeit eng mit Max Bill befreundet. Josef Albers ist in diesem Kontext mit einem graphisch strukturierten Bildobjekt vertreten, das geometrische Formen zeigt, welche in einem undefinierten und scheinbar endlosen Raum zu schweben scheinen.


Abrir ficha de la obra 53
Philippe Parreno,
6:00 P.M., 2001
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Anton Stankowski,
Egozenter, 1952
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Norbert Kricke,
Raumplastik, 1956
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Georges Vantongerloo, Courbes, 1939
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Georges Vantongerloo, Fonction, courbes vertes, 1938
Abrir ficha de la obra 59
Georges Vantongerloo, Composition, 1944
Abrir ficha de la obra 60
Josef Albers,
Structural Constellation F-14, 1954
Museu Fundación Juan MarchFundación Juan MarchSammlung DaimlerChrysler