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Vertikal und Horizontal

[22]
Hermann Glöckner (1889-1987)
Vertikal und Horizontal, um 1972

Papier, Tempera über Faltung, 36 x 50 cm
Sammlung DaimlerChrysler


Hermann Glöckner entwickelt zwischen 1930 und 1935 sein ‚Tafelwerk‘, mit welchem er das räumliche Potenzial streng systematisierter und reduzierter geometrischer Formen erprobt. Diese ‚Tafeln‘ nehmen vorweg, was sich mit den ab 1935 entstehenden collagenhaften Faltungen zum wesentlichen Beitrag Glöckners zur Kunst des 20. Jahrhunderts verdichtet und zugleich die minimalistischen Tendenzen der 1960er Jahre vorbereitet. Faltung I basiert auf der diagonalen Faltung eines Rechtecks, das sich, auf der Spitze balancierend, als Raumkörper entfaltet. Nach dem Krieg knüpft Glöckner mit Faltcollagen und Papierfaltungen an das ‚Tafelwerk‘ an, wie die beiden Papierarbeiten hier zeigen.

Nach dem Krieg knüpft Glöckner mit Faltcollagen und Papierfaltungen an das ‚Tafelwerk‘ an, wie die beiden Papierarbeiten hier zeigen.


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