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Diseño para un mural

[5]
Oskar Schlemmer (1888-1943)
Wandbildentwurf, 1930

Pastellkreiden auf Zeichenkarton
110 x 328,5 cm
Sammlung DaimlerChrysler


Schlemmer schrieb: „Die Darstellung des Menschen wird immer das große Gleichnis des Künstlers bilden“, und in diesem Sinne manifestiert auch sein großformatiger Wandbildentwurf – geschaffen für ein Fries im Berliner Privathaus des Architekten Erich Mendelsohn – die zentrale Rolle, die die menschliche Figur in seinem Werk einnimmt. Schlemmers Figur des idealtypischen Menschen ist hier in ein räumliches Konzept eingebunden, in dem sich Architektur und menschliche Gestalt zu einem universal gedachten Gesamtkonzept ergänzen. Der Raum entsteht aus den in die Tiefe gestaffelten Figuren. Auch seine frühere Studie (6), entstanden während seiner Zeit als Bauhaus-Lehrer, ist bestimmt von der engen Verbundenheit der menschlichen Figur mit dem architektonischen Raum, die er anstrebt. Sie gehört zu einer Reihe von Darstellungen eine Treppe hinaufschreitender Menschen in Rückenansicht, wofür sein Gemälde der Bauhaus-Treppe von 1932 das berühmteste Beispiel ist.


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