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Raumplastik

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Norbert Kricke (1922-1984)
Raumplastik, 1956

Skulptur: Stahl, Sockel: Eifelbasalt, 91 x 105 x 104 cm
Sammlung DaimlerChrysler


Die hier gezeigte Skulptur Krickes gehört in die Gruppe der vom Künstler als ‚Raumplastik‘ bezeichneten abstrakten Skulpturen, die er seit Anfang der 1950er Jahre entwickelt. Die Gebilde aus gebogenen Drähten greifen in den Raum und setzen auf innovative Weise das Verhältnis von ‚Raum‘ und ‚Plastik‘ in Beziehung. Raum wird bei ihm analog zu modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen als eine Funktion von Bewegung in der Zeit definiert, was durch Bewegungslinien unmittelbar zur Anschauung gebracht wird. Die nach allen Seiten ausgreifenden Linien seiner Skulpturen werden nicht als geschlossenes graphisches System empfunden, sondern spiegeln vielmehr die Bewegung des Menschen im Raum wider und geraten so zu Energieträgern, deren Impulse über die Materie hinaus in den freien Raum ausstrahlen.


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